Mein Beitrag für „Fridays for Future“ #2

Jeden Donnerstag veröffentliche ich einen Text aus meiner Jugend, um meine Solidarität mit der „Fridays for Future“-Bewegung zu zeigen. Um jungen und allen anderen Menschen Mut zu machen, gegen alle inneren und äußeren Widerstände zu kämpfen für eine bessere Zukunft! Ihr seid nicht allein! Kämpft weiter! Ich kämpfe mit euch!

Eure Lichtrosenkriegerin

Ich bin mir nicht sicher, wie alt ich war, als ich diese Gedanken niederschrieb, auf jeden Fall jünger als 15. Da ich im Original alte Rechtschreibung verwende, muss der Text nämlich vor 1996 entstanden sein. Ich Fuchs! 😉

Gedanken einer Jugendlichen zur Menschheit

Alles, was wir nicht verstehen, wollen wir begreifen. Alles, was wir nicht begreifen, wollen wir zerstören. Und warum zerstört sich der Mensch dann selbst?

Bereits unsere Urahnen, die Römer, die Urzeitmenschen, führten Krieg gegeneinander. Zum Töten, für Macht, für Besitz, Reichtum. Kriege zum Kriegen.

Christoph Columbus hat die Neue Welt entdeckt. Sie war aber nicht neu. Wir kannten sie nur nicht. Wir entdeckten sie und entblößten sie, erbeuteten sie, beuteten sie aus. Heute klagen wir über Überbevölkerung? Entdecken wir doch einfach ein neues Land!

Dummheit bedeutet in den Augen vieler Minderwertigkeit. Ein Mensch, der nicht so schlau ist wie ich, ist nicht weniger wert als ich, er ist nur anders als ich. Mehr nicht.

Ende bedeutet meistens auch Anfang. Etwas Neues wird beginnen, aber vielleicht ohne uns. Die Welt wird von Neuem beginnen, wenn wir nicht mehr da sind, aber ohne uns.

Freiheit heißt Eigenständigkeit. Viele Menschen sind nicht frei. Sie werden vielleicht nie erfahren, was frei sein bedeutet. Vielleicht werden wir nie erfahren, was Gefangenschaft bedeutet. Kann man wissen, was Freiheit ist, wenn man nie gefangen war?

Meine Gedanken zur FFF-Kritik:
Viele belächeln ja die kompromisslosen Forderungen der Jungen als naiv… Das finde ich anmaßend. Ist es in einer funktionierenden Gesellschaft nicht geradezu die Aufgabe der jungen Generationen, kompromisslos und ehrlich auf die Fehler der alten Generationen hinzuweisen – den salzigen Finger in die blutenden Wunden der Gesellschaft zu legen? Und zwar ohne gleich eine bis zu Ende gedachte Lösung parat zu haben! Und ab welchem Alter darf man denn von den Erwachsenen ernst genommen werden? Als Goethe seinen „Götz von Berlichingen“ schrieb, war er keine 25 Jahre alt. Malala Yousafzai war 17, als sie den Friedensnobelpreis gewann. Marco Polo begab sich ebenfalls mit 17 auf die Asienreise, die ihm zu Weltruhm verhalf.

Und apropos kompromisslos und erwachsen. Wie kompromissbereit und erwachsen verhalten sich denn die Mächtigen dieser Welt aktuell? In Russland? In Nordamerika? In Syrien? In China? In Nordkorea?

Liebe Erwachsenen: Hört den Jungen zu, sie haben etwas sehr, sehr Wichtiges zu sagen! Und: Die Lösungen müssen wir alle gemeinsam finden!

Mein Beitrag für „Fridays for Future“ #1

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